Zum Hauptinhalt springen
Grundlagen · Ab Klasse 3 Aufgabenblatt Aussprache

Plattdeutsch: Aussprache und Lautregeln

Einführung in die plattdeutsche Aussprache: lange Vokale, Diphthonge und das harte k/g. Die Lernenden üben systematisch, Plattdeutsch korrekt zu lesen und auszusprechen.

30 Minuten 🏴 Plattdeutsch
PDF herunterladen

Druckfertig · DIN A4 · Schülerblatt + Lehrerblatt

PDF laden

Hinweise für Lehrkräfte

Lehrerperspektive

Ziel: Lernende kennen die wichtigsten Ausspracheregeln des Plattdeutschen und können einfache plattdeutsche Wörter und Sätze korrekt vorlesen. Sie unterscheiden typische plattdeutsche Laute von hochdeutschen Entsprechungen.

Typische Fehler:

  • Das plattdeutsche „ik” wird mit weichem ck gesprochen, nicht mit dem hochdeutschen ich-Laut [ç]
  • Lange Vokale werden oft zu kurz gesprochen: „Hus” hat ein langes u
  • „ei” im Plattdeutschen wird häufig wie im Hochdeutschen gesprochen, aber Platt hat andere Diphthonge (z. B. „Tiet” = Zeit)
  • Konsonanten am Wortende: Plattdeutsch lässt das „e” in Verbendungen oft weg (maken, nicht machen)
  • Das plattdeutsche „g” ist meist hart, wie in „Gott” — kein [j]-Laut wie hochdeutsch „liegt”

Zeitplanung:

  • Aufgabe 1 (Vokalregeln anwenden): 8 Min.
  • Aufgabe 2 (Minimalpaare): 10 Min.
  • Aufgabe 3 (Sätze laut vorlesen + verschriften): 12 Min.

Differenzierung:

  • Basis: Lautschrift-Tabelle bereitstellen, Audioclips (falls verfügbar) abspielen
  • Erweiterung: Eigene Wörtersammlung mit Aussprachehinweisen anlegen
aussprache phonetik anfänger